Wolnzach ist für viele Menschen Heimat – für Einheimische ebenso wie für Zugezogene, für Familien, Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Uns ist wichtig, dass sich alle hier gut aufgehoben fühlen und dass sich unsere Gemeinde gemeinsam, transparent und inklusiv weiterentwickelt.
Dabei stehen für uns ein respektvolles Miteinander, soziale Verantwortung und der sorgsame Umgang mit unserer Umwelt selbstverständlich im Mittelpunkt. Wir haben bewusst die Punkte Umweltschutz und Energie nicht als einzelnen Punkt mit aufgeführt, da wir dies bei jedem Thema grundlegend mitdenken. Wir werden für uns hier in Wolnzach eine Strategie entwickeln, die sich mit den Folgen der Klimakrise auseinandersetzt und insbesondere für unsere lokalen Herausforderungen in Landwirtschaft und im täglichen Leben Lösungen entwickelt.
Wolnzach soll ein offener Ort für alle sein – geprägt von Zusammenhalt, gegenseitiger Achtung und klarer Abgrenzung gegenüber Rassismus, Ausgrenzung und populistischen Vereinfachungen.
Bezahlbarer Wohnraum darf kein Zufallsprodukt sein. Wolnzach braucht Lösungen, die zur Gemeinde und zu ihrer gewachsenen Struktur passen. Wir wollen flächenschonend bauen und Baulücken sinnvoll schließen. Gleichzeitig möchten wir aktiv Modelle entwickeln und fördern, die einen Wohnungstausch oder Wohnungswechsel erleichtern – etwa durch gegenseitiges Vermieten von Wohnraum, die Schaffung von bedarfsgerechten Einliegerwohnungen oder Tiny Häusern auf großen Grundstücken. So kann bestehender Wohnraum besser genutzt werden, ohne zusätzliche Flächen unnötig zu versiegeln. Mehrgenerationenwohnen stärkt Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung.
Darüber hinaus sollen Bürgerinnen und Bürger gezielt dabei unterstützt werden, ihre Grundstücke und Häuser eigenständig besser zu schützen – etwa durch praxisnahe Beratung sowie durch Förderangebote, zum Beispiel für Zisternen oder die Nutzung von Brauchwasser im Haushalt. So wird Hochwasserschutz als gemeinsame Aufgabe von Staat, Kommune und Bevölkerung wirksam und alltagstauglich umgesetzt.
Was wir konkret machen werden:
Wir werden aktiv das Thema Wohnungsbaugenossenschaft bearbeiten und hier bereits im Landkreis existierende Modelle im Gemeinderat vorstellen. Bis Mitte 2027 wird ein Vorschlag im Gemeinderat verabschiedet und der für Wolnzach beste Weg gewählt.
Gerade in einer ländlich geprägten Gemeinde braucht es Mobilitätsangebote, die im Alltag funktionieren. Ergänzend zum bestehenden Linienverkehr sehen wir großes Potenzial in flexiblen Rufbus- oder Flexibus-Systemen, die auch die Ortsteile besser anbinden und Fahrten außerhalb klassischer Zeiten ermöglichen.
Konkret wollen wir den Einsatz des „VGI Flexi“ prüfen und abstimmen. https://www.vgi.de/vgi-flexi_Pfaffenhofen-Nordwest
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau eines sicheren und durchgängigen Fahrradwegenetzes. Gute Radwege verbinden Ortsteile, Schulen, Freizeitangebote und den Ortskern und machen das Fahrrad zu einer praktikablen Alternative im Alltag. Damit leisten wir einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz, ohne den Menschen vorzuschreiben, wie sie unterwegs sein müssen.
Gleichzeitig setzen wir auf mehr Verkehrssicherheit für alle Generationen: sichere Schulwege, barrierefreie Gehwege, gute Lösungen für Kinderwagen und Seniorinnen und Senioren sowie den gezielten Rückbau von Gefahrenstellen. Sichere Überwege, sinnvolle Tempobegrenzungen und dort, wo nötig, Ampelanlagen gehören für uns zu einer verantwortungsvollen Verkehrspolitik. Ergänzend wollen wir gemeinschaftliche Mobilitätsangebote wie Mitfahrplattformen oder Carsharing-Modelle prüfen und unterstützen, wo sie vor Ort sinnvoll sind.
Konkret werden wir bereits Geplantes weiter in der zeitnahen Umsetzung einfordern und eine „Sichere-Schulweg!?!“-Karte mit den Schulkindern erstellen, um die Gefahrenstellen zu identifizieren und beheben zu können. Beim Carsharing denken wir an eine gemeindeweite Kooperation mit einer Plattform oder einer App wie beispielsweise „RideBee“. https://ridebee.com/de/
Lebensqualität entsteht dort, wo Menschen sich begegnen. Unsere Ortsteile, Plätze und Straßenzüge sollen Orte des Austauschs und des Verweilens sein. Wir wollen lokale Unternehmen stärken, Leerstände wieder mit Leben füllen und Gemeindeflächen attraktiv für Gewerbe gestalten – dabei aber immer auch auf kurze Wege, sparsamen Flächenverbrauch und eine gute Einbindung in bestehende Strukturen achten.
Konkret wollen wir Vorratsflächen für Gewerbe entwickeln und Versorgungseinrichtungen wie Supermärkte nicht nur im Norden, sondern auch im Süden ansiedeln und etablieren. Die Gemeinde soll sich dazu verpflichten, bevor auf diesen Vorratsflächen neu gebaut werden kann, eine Prüfung bestehender Flächen und Leerstände auf Potential durch beispielsweise einen Umbau durchzuführen und das Ergebnis im gesamten Gemeinderat zu diskutieren. Generell wollen wir diese Themen mit bestehenden Strukturen wie der Marktentwicklungesellschaft und dem Kommunalunternehmen angehen.
Der Marktkern, der Marien- und Rathausplatz sowie die Preysingstraße bieten großes Potenzial, als Einkaufs- und Aufenthaltsbereiche weiterentwickelt zu werden – mit Verkehrsberuhigung und mehr Aufenthaltsqualität. Kunst, Begrünung und eine ansprechende Gestaltung können dazu beitragen, Identität zu schaffen und den öffentlichen Raum aufzuwerten – ob an Wänden, in Bushäuschen oder auf öffentlichen Plätzen in den Ortsteilen. Ebenso wichtig ist uns die aktive Weiterführung und Förderung des Baus, des Betriebs und vor allem der dauerhaften Instandhaltung von Dorfheimen als zentrale Orte des gesellschaftlichen Lebens.
Der Schutz von Natur, Artenvielfalt und Tierwohl gehört für uns zur Identität: durch naturnahe Gestaltung öffentlicher Flächen, den Erhalt von Grünstrukturen, mehr Bäumen im Ort und ein Bewusstsein dafür, dass Lebensqualität auch vom respektvollen Umgang mit unserer Umgebung abhängt.
Ein besonderes Zeichen für langfristiges Denken kann das Pflanzen eines Baumes für jedes neugeborene Kind sein – als Symbol für Verantwortung gegenüber kommenden Generationen und als dauerhafte Bereicherung für unsere Gemeinde. Daraus kann sich perspektivisch auch das Potenzial für einen Friedwald entwickeln.
Konkret wollen wir eben diese Baumpflanzen für jedes Neugeborene umsetzen. Weiter wird unsererseits eine Diskussion und regelmäßiger Dialog mit Bürgen und Gewerbetreibenden im Bereich Preysingstraße und Marienplatz (Marktkern) angestoßen, um die Umbaumöglichkeiten zu erörtern. Ziel ist es, eine Umsetzungsplanung bis Ende 2028 zu erstellen.
Um generell mehr Grün in den Ort zu bekommen, werden wir eine Karte erstellen, die Örtlichkeiten und das Potential von schattenspenden Bäumen aufzeigt. Die Gemeinde soll sich verpflichten, bei Baumaßnehmen in den jeweiligen Bereichen diese Karte mit zu berücksichtigen.
Bei öffentlichen Baumaßnahmen werden Gründächer und Fassadenbegrünung präferiert. Dies wirkt sich neben der positiven Wirkung bezüglich Schall- und Wärmeschutzes im Gebäude insbesondere auch positiv auf das dortige Mikroklima sowie beispielsweise an der Volksfesthalle auf Schallemission aus.
Gute Kommunalpolitik entsteht im Dialog. Wir setzen uns für transparente Entscheidungsprozesse und eine verständliche, frühzeitige Kommunikation ein. Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, sich rechtzeitig zu informieren und ihre Perspektiven einzubringen – etwa durch regelmäßige Umfragen oder Beteiligungsformate zu konkreten Projekten. Uns ist dabei wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger nach einer Beteiligung oder Umfrage weiterhin einbezogen werden und nachvollziehen können, wie Ergebnisse in Entscheidungen einfließen.
Pläne, die ausgelegt oder ausgehängt werden, sollen zusätzlich digital zur Verfügung gestellt werden. Der Wolnzach-Blog soll dafür weiterentwickelt werden, mit klaren Rubriken, um gezielt nach Projekten, Vorhaben und Planungen filtern zu können.
Ob es um die Gestaltung des Marktkerns, Energieprojekte, neue Wohnformen oder andere kommunale Themen geht: Tragfähige Lösungen entstehen, wenn unterschiedliche Sichtweisen gehört und abgewogen werden. Beteiligungsmodelle wie Energie- oder Wohnungsbaugenossenschaften, Elterninitiativen oder die Unterstützung von Ehrenamt und Vereinen wollen wir gezielt fördern und in der Umsetzung unterstützen. Ebenso wichtig ist es, die medizinische Versorgung langfristig zu sichern und Apotheken sowie Arztpraxen beim Generationswechsel zu unterstützen.
Konkret werden wir gemeinsam mit den ansässigen Arztpraxen und der kassenärztlichen Vereinigung in den Dialog treten, um hier frühzeitig die Weichen richtig stellen zu können. Weiter soll eine Energiegenossenschaft gegründet werden, in welcher weitere PV-Flächen sowie Speicheranlagen selbst betrieben werden. Bei der Vermarktung solcher Flächen an externe Betreiber wird eine Beteiligung der Energiegenossenschaft vorgeschrieben. Spezielle Lösungen für Agri-PV-Modelle im Hopfengarten werden bereits in der Forschung und der Erprobung gefördert und auch hier eine mögliche Beteiligung an Unternehmen geprüft. Unser Kommunalunternehmen soll mit dem Bau und der Entwicklung beauftragt werden.
Kinder, Jugendliche und Familien brauchen verlässliche Strukturen und ein Umfeld, das mit ihren Bedürfnissen mitwächst. Wir wollen jungen Menschen mehr Raum geben, ihre Anliegen einzubringen – etwa durch ein Jugendgremium, regelmäßige Kinder- und Jugendkonferenzen und klare Ansprechpersonen in der Gemeinde. Wir wollen junge Menschen früh beteiligen, ihnen zuhören und Verantwortung übergeben. Wer mitgestalten darf, lernt Demokratie praktisch – und entwickelt eine klare Haltung gegen Ausgrenzung, Extremismus und einfache Parolen.
Freizeitangebote werden weiterentwickelt: moderne Spielplätze, attraktive Bewegungs- und Bolzflächen sowie Angebote wie Skate- oder Bikeparks. Gleichzeitig setzen wir uns für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung ein – mit passenden Betreuungszeiten, transparenter Platzvergabe, Angeboten in den Ortsteilen und einem verlässlichen Ferienprogramm.
Auch unsere Schulen wollen wir zukunftsfähig weiterentwickeln: mit grünen Pausenhöfen, zeitgemäßer digitaler Ausstattung, Schulgärten und Photovoltaik auf den Dächern, um Energie dort zu erzeugen, wo sie gebraucht wird.
Konkret werden wir in Zusammenarbeit mit dem Jubi Wolnzach, deren Mitarbeitenden und natürlich der Jugend eine Konferenz ins Leben rufen und deren Ergebnisse im Gemeinderat präsentieren, welcher sich zu einer präferierten Umsetzung verpflichtet. Wir werden eine zentrale Abfrage der Betreuungsbedarfe initiieren, um eine individuelle Betreuungsplanung, orientiert an den Wünschen und Bedarfen der Familien weiterentwickeln zu können. Jede Person, die sich an die Gemeinde aufgrund mangelnder oder nicht vorhandener Betreuungsplätze wendet, soll aktiv bei der Lösung unterstützt werden.
In den Amperlichtspielen Wolnzach. Der Eintritt ist frei!
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In den Amper-Lichtspielen Wolnzach. Mit Kandidatinnen bei den Kommunalwahlen. Mit dabei Grüne Landratskandidatin Bettina Markl.
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