Lebensqualität und Freiflächen schützen im Landkreis Pfaffenhofen
Bayern ist im Flächenverbrauch Spitzenreiter. Mehr als 18 Hektar werden Tag für Tag in Bayern versiegelt. Das entspricht einer Fläche von 25 Fußballfeldern, die täglich betoniert oder asphaltiert wird. Die Auswirkungen sind in ökologischer und städtebaulicher Hinsicht fatal. Wälder, landwirtschaftliche Flächen und teilweise auch Schutzgebiete gehen mitsamt ihren Gemeinwohlfunktionen, wie Hochwasser- und Grundwasserschutz, Immissionsschutz oder Klimaschutz, unwiederbringlich verloren.
Ländliche Kulturlandschaften degenerieren genauso wie unverkennbare Orts- und Stadtbilder zu monotonen Siedlungsstrukturen und überdimensionierten Gewerbegebieten. Mit dem Verlust von Individualität und Kultur geht ein Stück Heimat verloren. Deshalb sollten Ausweisungen von Gewerbegebieten, aber auch der Bau von Straßen, immer unter dem Aspekt der Notwendigkeit und des geringstmöglichen Flächenverbrauchs betrachtet werden. Gerade bei der Ansiedlung von Betrieben muss die "Aufwand - Nutzen - Bilanz" stimmen, das heisst, dass ein größerer Flächenverbrauch zumindest mit einer entsprechend großen Anzahl von Arbeitsplätzen zu begründen ist. Auch im Bereich Wohnbebauung sind bodenpolitische Grundsatzbeschlüsse, mit denen die einzelnen Kommunen und der Landkreis ihre boden- oder baulandpolitische Strategie und ihr Flächenmanagement im Vorhinein festlegen, unumgänglich, um aktiv Baulandpolitik zu betreiben. Für uns Grüne hat die Innenbereichsentwicklung Vorrang vor der Ausweisung neuer Bauflächen im Außenbereich. Dazu gehört eine innerörtliche, verträgliche Verdichtung genauso wie intelligente Nutzungskonzepte für leerstehende Bausubstanz. Die Erreichbarkeit von Einrichtungen der Nahversorgung, sozialen Treffpunkten oder Freiflächen muss Eingang in jede Bauleitplanung finden.
Wir wollen einen Kulturentwicklungsplanung erstellen, der das Ziel hat, die vielfältigen kulturellen Angebote im Landkreis systematisch zu erfassen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wollen wir Entwicklungsperspektiven entwerfen, Kulturschaffende vernetzen und sie über Fördermöglichkeiten informieren.
Freiraum ermöglichen, Lebensraum schaffen in der Stadt Pfaffenhofen
Naherholungsmöglichkeiten erweitern.
Innerstädtische Grünanlagen für Freizeitaktivitäten schaffen, Projekte wie Kräutergarten in der Innenstadt oder „Essbare Stadt“ ermöglichen.
Jugendkultur fördern. Kulturschaffende vernetzten und unterstützen.
Pfaffenhofen ist auch geprägt von seinen Dörfern. Wir wollen Kulturräume in den Ortsteilen erschließen und Kulturveranstaltungen vor Ort fördern. Einigen Ortsteilen fehlt schon heute das Wirtshaus als Begegnungsraum im Dorf – Initiativen für Dorfhäuser wollen wir deshalb unterstützen . Auch Sportmöglichkeiten in den Ortsteilen wollen wir erhalten und ausbauen.
Ausbau der sozialen Infrastruktur für ältere Menschen oder Menschen mit Handicap. Im Bereich Wohnungsbau generationenübergreifende Ansätze, wie Mehrgenerationenhäuser und Wohnungsangebote für Menschen mit Handicap, gezielt fördern.
Das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ wollen wir dabei nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen den sozialen Wohnungsbau fördern und Einheimischen-Modelle weiter ausbauen. Das Wachstum der Stadt wollen wir durch aktive Baulandpolitik moderat und nachhaltig gestalten.
Mit allen Landratskandidat*innen im Hopfenmuseum Wolnzach.
mit Einführung, Selbsterleben und Austausch in der Qi Gong-Schule Sedlmeier, Am Wiesenhang 13 in Gosseltshausen.
auf dem Hautplatz in Pfaffenhofen.
Mit allen Landratskandidat*innen im Hopfenmuseum Wolnzach.
mit Einführung, Selbsterleben und Austausch in der Qi Gong-Schule Sedlmeier, Am Wiesenhang 13 in Gosseltshausen.
auf dem Hautplatz in Pfaffenhofen.
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