Bei den meisten Rezepten kommt es auf das richtige Verhältnis der Zutaten an. Das ist beim Kochen so, aber auch bei politischen Rezepten. Rezepte müssen ausbalanciert sein, oder um es mit einem Wort zu sagen: Nachhaltig.
Ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen dürfen voneinander nicht getrennt oder gegeneinander ausgespielt werden. Kein dauerhafter wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt ohne intakte Umwelt – keine intakte Umwelt ohne wirtschaftliche und gesellschaftliche Prosperität. Der Kerngedanke des Leitbildes nachhaltiger Entwicklung lautet: Auf lange Sicht darf die Gemeinschaft nicht auf Kosten zukünftiger Generationen leben, dürfen einzelne nicht zu Lasten der Menschen in anderen Regionen der Erde konsumieren.
Unter Nachhaltigkeit versteht man den verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen - egal ob wirtschaftlich, sozial oder ökologisch. Wenn wir unsere Gesellschaft nachhaltig entwickeln wollen, müssen wir uns nicht nur fragen: Was ist effizient, kostet also möglichst wenig - sondern auch: Was ist suffizient, also notwendig zu tun.
Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, dass der Staat die drängenden Probleme unserer Zeit lösen kann, ist auf dem Tiefstand. Damit wollen [...]
Beschluss des Bundesvorstands vom 5. Oktober 2026.
Die Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]