Es herrscht ein breiter Konsens im Kreistag, dem Thema Bildung Priorität einzuräumen. Das ist aus unserer Sicht begrüßenswert. Bildung ist aber nicht nur Investitionen in Schulgebäude, sondern auch Investition in Projekte, von flächendeckender Ferienbetreuung bis zur Jugend- und Schulsozialarbeit, die Schulen, Eltern und die Kinder unterstützen.
Der inzwischen rechtlich verankerte Grundsatz der Inklusion stellt das bayerische Bildungssystem vor große Herausforderungen. Er sieht vor, Kinder nicht den Bedingungen und Besonderheiten der Schule anzupassen, sondern die Rahmenbedingungen an den Bedürfnissen und
Besonderheiten der Schüler auszurichten. Damit auf die individuellen Bedürfnisse aller Kinder in jeder Schulform eingegangen werden kann, müssen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Der Landkreis Pfaffenhofen muss für die Umsetzung der baulichen Anforderungen der Inklusion in seinen Schulen sorgen.
Junge Menschen müssen Raum und Möglichkeit erhalten, sich abseits von Schule und Elternhaus zu entfalten. In der Jugendarbeit wird von Vereinen, Ehrenamtlichen und Jugendpflegern in den Kommunen viel geleistet - als Landkreis sollten wir diese Angebote stärker vernetzten. Wir treten dafür ein, den Kreisjugendring bei seinen Projekten zu unterstützen, auch durch eine Sanierung des Zeltplatzes in Eschelbach.
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