11.10.25 –
Die Herde ist weit mehr als ein landwirtschaftliches „Hobby“. Wasserbüffel eignen sich besonders für feuchte Standorte, die sich anders kaum bewirtschaften lassen. So tragen sie dazu bei, dass wertvolle Wiesenbrüterflächen offen bleiben, ohne dass Maschinen eingesetzt werden müssen. „Das ist gelebter Naturschutz, von dem gleichzeitig die Landwirtschaft profitiert“, betonte Christian Hierneis.
Auch im Hinblick auf den Hochwasserschutz bieten Projekte wie dieses eine Perspektive: Flächen, die Wasser länger halten, helfen Überschwemmungen abzumildern . Ein Kernprinzip der sogenannten Schwammregionen. „Wenn Landwirte durch Beweidung solche Flächen nutzen können und auch eine faire Entschädigung erhalten, schaffen wir eine Win-Win-Situation: für die Natur, für den Hochwasserschutz und für die Betriebe“, sagte Bettina Markl.
Im Gespräch wurde deutlich: Der Wiesenbrüter ist kein Hindernis für Hochwasserschutz – er lebt mit dem Wasser. „Wasser schafft Biodiversität“, unterstrich Christian Hierneis. Feuchte Flächen, die Wasser zurückhalten, sind damit doppelt wertvoll: Sie schützen Siedlungen vor Überflutungen und bieten Lebensraum für seltene Arten. „Wenn Landwirte durch Beweidung solche Flächen nutzen können und dafür auch eine faire Entschädigung erhalten, schaffen wir eine Win-Win-Situation: für die Natur, für den Hochwasserschutz und für die Betriebe“, so Hierneis weiter.
Die Wasserbüffel im Feilenmoos sind zudem ein Beispiel dafür, wie Landwirtschaft neue Wege gehen kann. Neben der Landschaftspflege ist langfristig auch eine Direktvermarktung von Büffelfleisch denkbar. „Solche innovativen Ansätze brauchen politische Unterstützung – durch verlässliche Förderungen, regionale Vermarktungsstrukturen und langfristige Planungssicherheit für die Betriebe“, betonte Konny Haslbeck.
Am Ende des Rundgangs waren sich alle einig: Projekte wie das der Familie Grabmaier zeigen, dass Klimaschutz, Landwirtschaft und Artenvielfalt nicht Gegensätze sind, sondern gemeinsam gedacht werden müssen.


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