
27.07.25 –
Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen am Sonntag, 27. Juli, im Gasthof Bogenrieder in Pörnbach ihre Kreissprecherin Bettina Markl zur Landratskandidatin für die Kommunalwahl 2026 nominiert. Die 42-jährige Projektleiterin an einer Hohschule und gelernte Kauffrau war als einzige Kandidatin zur Wahl angetreten.
In ihrer Bewerbungsrede machte Bettina Markl deutlich, warum sie bereit ist, Verantwortung auf Landkreisebene zu übernehmen: „Ich will was bewegen! Und auf Kreisebene kann man was bewegen.“ Den finalen Ausschlag für ihre Kandidatur habe auch das Hochwasser Anfang Juni gegeben, das weite Teile des Landkreises, insbesondere ihren Heimatort Baar-Ebenhausen, schwer getroffen habe. Markl selbst war tagelang im Einsatz. „Da wurde mir klar: Es reicht nicht, zu warnen. Ich will aktiv gestalten. Ich will, dass wir den Schutz unsere Lebensgrundlagen endlich ernst nehmen und als Basis für unseren
Wohlstand und Lebensqualität bewahren.“
Markl ist Vorsitzende der Ortsgruppe des BUND Naturschutzes und seit fünf Jahren in der grünen Kommunalpolitik aktiv - als Kreissprecherin in Pfaffenhofen und Ortssprecherin in Baar-Ebenhausen. Sie bringt umfassende Verwaltungserfahrung mit – in ihrer Arbeit an einer Technischen Hochschule initiiert und leitet sie Projekte zur Förderung wissenschaftlichem Nachwuchs zwischen Staat, Unternehmen, Schulen und Gemeinden und vielen weiteren Akteuren mit den unterschiedlichsten Interessen. Besonders betont sie dabei auch, dass gerade die tägliche Arbeit direkt mit Kindern und Jugendlichen ihr für die politische Arbeit Lösungen an die Hand gibt. Mehr miteinander reden und zuhören, das ist ihr auch wichtig in der Kommunalpolitik. Nur so könne unsere Demokratie bewahrt werden. Markl hat deshalb auch die Inititative "Frauen für Demokratie" gemeinsam mit Frauen aus den verschiedensten Gruppierungen gestartet - um mehr Frauen zu gewinnen und zu stärken für die politischen Debatten direkt hier vor Ort. „Ich weiß, wie man vermittelt. Ich weiß, wie man Lösungen findet, wo andere nur Probleme sehen. Und ich weiß, wie man Menschen auf Augenhöhe begegnet – egal ob im Blaumann oder im Anzug.“
Mit Blick auf ihre Herkunft betonte sie, dass ihr Weg nicht geradlinig verlief: „Mein Vater war Handwerker aus einer Hallertauer Bauernfamilie. Er meinte, ein Mädel braucht keine Ausbildung. Ich bin trotzdem meinen Weg gegangen. Ich hab gelernt, beide Seiten zu verstehen.“ Dieser Erfahrungsschatz präge ihre politische Haltung: praxisnah, lösungsorientiert, mit einem klaren Wertekompass.
In ihrer Rede erinnerte sie auch an die Erfolge der Grünen im Kreistag: das neue Nahverkehrskonzept, Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien und Verbesserungen in der Pflege. Doch sie betonte auch: „Da geht noch mehr! Bezahlbares Wohnen und eine Stärkung der lokalen Wirtschaft, die auch ohne Flächenfraß auskommt – das muss unser Ziel sein.“
Markl, kündigte an, gemeinsam mit der Parteibasis und allen Interessierten ein starkes Programm zu entwickeln. Für für sie ist klar: „Eine Landrätin kann nichts allein – es braucht euch alle. Es braucht Mut, Haltung und die Kraft, auch gegen Widerstände weiterzumachen. Ich bin bereit. Und ich weiß: Es geht besser!“ Mit dieser Aufstellung gehen die Grünen im Landkreis Pfaffenhofen motiviert in den Kommunalwahlkampf.
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